Neuer Rektor an Grundschule

Die wichtigste Institution der Gesellschaft neben der Familie ist die Schule!

Amtseinführung

„Die wichtigste Institution der Gesellschaft neben der Familie ist die Schule!“, auf diese zutreffende Aussage von Microsoft-Gründer Bill Gates verwies Bürgermeister Burger völlig zu Recht anlässlich der Amtseinführung von Herrn Harald Ockenfels als neuen Schulleiter der Nachbarschaftsgrundschule Götzingen. Frau Stefanie Kautzmann hieß zu diesem feierlichen Akt recht zahlreich in die Festhalle gekommenen Gäste herzlich willkommen. Besondere Grüße entbot sie dabei Schulräten Barbara Ost-Sollors, Bürgermeister Roland Burger, Schuldekan Robert Schmeiser, die Ortsvorsteher Fischer (Götzingen), Bechtold (Rinschheim), Hofmann (Eberstadt) und nicht zuletzt natürlich Harald Ockenfels mit Familie und seinen Amtsvorgänger Leitz. Sie verwies darauf, dass der neue Chef die „100-Tage-Frist“ souverän gemeistert habe, die NGS vom ersten Tage an als „seine Schule“ sehr rege und umtriebig geführt habe und gab ihm die besten Wünsche mit auf seinen neuen Weg.

Mit gekonnt vorgetragenen Flötenstücken eröffneten Schüler unter der Regie von Mathias Müller die Feier. Im Namen des Elternbeirates und des Schulfördervereins entbot Ruth Rechner Herrn Ockenfels ein herzliches Willkommen, gab ihrer Hoffnung auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit Ausdruck und sicherte seitens beider Einrichtungen eine gute Zusammenarbeit zu. Lustig waren die Willkommensgrüße der Kinder, die ihm originelle „Alltags-Retter“ als Anregungen für die Bewältigung der vielfältigen Alltagsproblemchen mit auf den Weg gaben. Auch Anregungen und Wünsche für ihren Schulalltag hatten sie parat und hatt4en sich Gedanken über die Aufgaben eines Schulleiters gemacht. Mit dem Lied „Du gehörst zu uns, wir gehören zu Dir“ beschloss der Schulchor unter der Leitung von Mathias Müller den Auftakt.

Den beruflichen Werdegang und die bisherigen Einsatzorte des geborenen Walldürners Harald Ockenfels legte Schulrätin Barbara Ost-Sollors dar und verwies darauf, dass das jetzt übernommene Amt eine große Herausforderung darstelle. Dabei bewertete sie positiv, dass es ihn damit in den heimatlichen raum zurückzog. Doch „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne!“, wie schon Hermann Hesse formuliert habe, so biete es auf jeden Fall auch neue Chancen, bringe neue Aufgaben verbunden mit neuen Zielen. Alles sei neu, die Kinder, die Lehrkräfte, das kommunale Umfeld, doch das Flair der Schule, die sie jetzt kennen lernen durfte, sei eine gute und hoffnungsvolle Basis. Es gelte nun jedem Kind die bestmögliche Aufmerksamkeit und Begleitung zukommen zu lassen und die Elternarbeit in den Schulbetrieb einzubinden. Weiter ging Frau Ost-Sollors ein auf die echte Herausforderung der Funktion des Schulleiters, auf alle Facetten seiner Aufgaben von der Sach-, Fach- und Sozial-Kompetenz bis zur Gestaltung der Kultur einer Schule. Sie dankte ihm im Namen des Schulamtes für die Übernahme dieser schwierigen Aufgabe, die er ja aufgrund der Amtsübernahme im August 2016 ja bereits kenne, gab ihm gute Wünsche mit auf den Weg und wünschte ihm stets eine glückliche Hand bei der Bewältigung der vielseitigen Aufgabe.

Schule ist ein Ort, an dem gelernt und gelebt wird, und die NGS Götzingen ist zwar eine kleine aber sehr gut aufgestellte Schule und auch ein lebendiger Ort, stellte Bürgermeister Burger zur Einleitung seines Grußwortes zur Amtseinführung fest. Und das ist ein Verdienst der Schulleitung und des Lehrerkollegiums. Gerade an einer Grundschule gelte es, stets Neues und Innovatives im Blick zu haben ohne Altbewährtes aus dem Blick zu verlieren. Dabei müsse man als Schulleiter einer kleinen Schule besonders vielseitig agieren. Herrn Ockenfels komme dabei ganz sicher seine Schreinerausbildung vor der Entscheidung für den Lehrerberuf sehr zu pass und er habe sich ja auch bereits sehr gut eingearbeitet und eingebracht, daher sehe er die Götzinger Schule in guten Händen. Mit guten Wünschen und in der Erwartung einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Schulträger und Schulleitung schloss er seine Ausführungen mit dem – vor allem für die Kinder gedachten – Kästner-Wort „Der Lehrer ist kein Schulwebel und kein guter Gott. Er weiß nicht alles, kann nicht alles wissen. Und noch eines: Der Lehrer ist kein Zauberkünstler, sondern ein Gärtner. Er kann und wird euch hegen und pflegen. Wachsen müsst ihr selber!“.

Glück- und Segenswünsche der beiden Religionen überbrachte Schuldekan Robert Schmeiser. Verbunden
mit dem Wunsch, dass alles wachsen und Gutes bringen möge, was er anpacken werde, gab er dem neuen Amtsinhaber Gottes Segen mit auf den Weg. Grüße und Glückwünsche zur Amtsweinführung im Namen der Ortsvorsteher und Einwohner der drei Schulgemeinden brache Götzingens Ortsvorsteher Fischer zum Ausdruck. Er bot dem neuen Schulleiter die Unterstützung der Ortschaftsverwaltung sowie der örtlichen Vereine an und sah beste Voraussetzungen für eine ersprießliche Zusammenarbeit im Interesse der Schule und vor allem der Kinder.

In Form eines originellen Rezeptes vermittelte Frau Monika Schwab, geschäftsführende Schulleiterin der Buchener Schulen, Harald Ockenfels Tipps für ein erfolgreiches Wirken als Schulleiter. Unsere heutige digitale Welt sei eine besondere Herausforderung, die Kinder seien heute anders, seien selbständiger, der Schulalltag sei mit großen Anforderungen verbunden. Sie wünschte ihm viel Glück im neuen Amt. Auf die permanenten Veränderungen im Schulwesen, die unbefriedigende Struktur- und Personal-Situation machte Klaus Gramlich als Vertreter des öffentlichen Personalrates aufmerksam und aus dieser Sicht großen Respekt für den nahtlos geglückten Wechsel der Götzinger Schulleitung. Mit Verweis auf die vielen von einem Schulleiter erwarteten Fähigkeiten wünschte er Harald Ockenfels, der seinen Beruf mit großer Hingabe ausübe, viele Freude und Fingerspitzengefühl bei der neuen Aufgabe, ein kollegiales Miteinander sowie ein lebendiges Schulleben und viel Erfolg.

Mit großer Freude hieß Mathias Müller im Namen des Götzinger Lehrkörpers den neuen Rektor willkommen. Er habe ihn, führte er dabei aus, in der kurzen Zeit schon als sehr energisch kennen gelernt, ja er habe trotz der großen ihm hinterlassenen Fußstapfen bereits schon Spuren hinterlassen. Er wünschte ihm für die kommende gemeinsame Zeit viele erhellende Momente und brachte die des Kollegiums Hoffnung zum Ausdruck, dass die Zusammenarbeit allen viel Freude bringen und immer unter einem guten Stern stehen möge.

Seine Überlegungen zur Bewerbung um dieses Amt, die ihm in diesem Zusammenhang zahlreich gestellten überraschten Fragen, führte Harald Ockenfels zu Beginn seiner Dankesworte an und zeigte sich erfreut, dass so viele trotz der hektischen Vorweihnachttage gekommen waren. Die Erfahrungen der ersten Monate an einer tollen Schule mit einem tollen Kollegium, ein gut organisierter Förderverein und engagierte Elternvertretung sowie die Unterstützung der Ortschaftsverwaltung bestätigten ihm voll, dass er die richtige Entscheidung getroffen habe. Er sei sich der mit seinem neuen Amt verbundenen Herausforderung bewusst, wolle den Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule zusammen mit dem Kollegium engagiert anpacken ganz im Sinne von Ernst Ferstl, dem österreichischen Lehrer und Schriftsteller, der da sagt „Ist das Ziel erreicht, wird die Ziellinie zur Startlinie!“. Er schloss mit dem Dank an alle, die ihn bisher unterstütz haben und besonders auch alle, die bei der Feier zur Amtseinführung aktiv waren und lud abschließend zu einem Imbiss und Umtrunk bei unterhaltsamen Gesprächen ein.