Eine beachtliche Gemeinschaftsleistung

Der neu gestaltete Götzinger Dorfplatz wurde feierlich seiner Bestimmung übergeben – Die Stadt unterstützte mit 25 000 Euro

„Es ist so weit“, stellte Ortsvorsteher Egbert Fischer zum Auftakt der Feierstunde anlässlich der Übergabe des neu gestalteten Dorfplatzes fest und zeigte sich erfreut, dass nach langer Planungs- und Ausführungsphase das Ziel jetzt erreicht ist. Er gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass dieser Platz sich künftig für Bürger und Gäste zu einem gut frequentierten Aufenthaltsort, zu einem wichtigen Treffpunkt und Festplatz entwickeln möge. Er rief zur fleißigen Nutzung des Areals auf, das dank guter Zusammenarbeit aller Beteiligten geschaffen wurde und sicher als gelungen bezeichnet werden darf. Er schloss mit dem Appell zur pfleglichen Behandlung und Sauberhaltung im Interesse der ganzen Dorfgemeinschaft. Erster Landesbeamter Dr. Björn-Christian Kleih beglückwünschte Götzingen zu der ansprechenden Anlage, die im Rahmen des 2006 begonnenen und 2017 zum Abschluss kommenden Flurneuordnungsverfahrens mit einem Aufwand von 40 000 Euro gestaltet und geschaffen wurde. Er verband damit die Hoffnung, dass dieses Schmuckstück für alle Bevölkerungs- und Altersgruppen von Nutzen sein, viel Freude bereiten und die Bevölkerung viel Erholung tanken lassen werde. Er dankte allen am Gelingen Beteiligten, insbesondere auch der Teilnehmergemeinschaft unter ihrem Vorsitzenden Biemer, zumal immerhin insgesamt rund 200 Teilnehmer mit 400 Flurstücken an dem Flurneuordnungsverfahren beteiligt sind.

Mit dem Christuswort „Wo zwei oder drei in meinem Namen beisammen sind“, eröffnete Dekan Johannes Balbach den Weiheakt. Es sei für uns Menschen als Gemeinschaftswesen sicher wichtig und richtig, einen solchen Gemeinschaftsplatz als Ort der Begegnung unter Gottes Segen zu stellen.
In einer beachtlichen Gemeinschaftsleistung sei ein schöner Dorfplatz für die Dorfgemeinschaft Götzingen und zu deren Freude entstanden, betonte Bürgermeister Burger. Bemerkenswert fand er in diesem Zusammenhang, dass gerade die Jugend einen wichtigen Akzent gesetzt habe – die 72-Stunden-Aktion der Ministranten wurde nämlich zum Auslöser dieser Maßnahme, die letztendlich im Rahmen der großen überkommunalen Hochwasserschutzmaßnahme realisiert werden konnte Dank einer funktionierenden Gemeinschaft konnte dieses Werk, mit 25 000 Euro durch die Stadt Buchen unterstützt, zum Nutzen und zur Freude der Bevölkerung geschaffen werden. Auch die Kinder konnten es kaum abwarten: Schon während der Einweihung probierten sie die Spielgeräte aus. Mit dem „Badner Lied“ klang die durch die Musikkapelle umrahmte Feierstunde aus.