Nachtumzug ein echtes Narrenspektakel

25 Gruppen und über 650 Teilnehmer sorgten in Herzkerschehausen für allerbeste Laune – Besucher von toller Atmosphäre begeistert

Großen Zuspruch fand beim Auftakt der Kampagne in Herzkerschehausen der 3. Getzemer Nachtumzug am Samstag. Einer erneut gestiegenen Resonanz erfreute sich dieser Event, den 25 teilnehmende Fastnachts- Gruppen mit über 650 Teilnehmern erneut zu einem tollen Fastnachtsspektakulum werden ließen. Schon die wogende Menschenmenge beim TSV-Sportareal, geprägt von den unterschiedlichen Uniformen und Kostümen, farbenfroh und in erwartungsvoller Stimmung sowie bester Fastnachtslaune, beeindruckte den Betrachter. Das Gewimmel auf dem Platz, die verschiedensten Vereinslieder und Korporationsrufe wirkten ansteckend und verbreiteten beste Faschingslaune und ließen die Herzen der Freunde des urwüchsigen Fastnachtsbrauchtums aufgehen. Nach einem kleinen Eröffnungsfeuerwerk und der launigen Begrüßung der Teilnehmer und Besucher namens der Fastnachtsgesellschaft „Getzemer Narre“ durch Valentin Holderbach setzte sich der lange Gaudiwurm in Marsch. Begleitet von zahlreichen Fackelträgern und sieben Musikgruppen zogen anschließend die fröhlichen Narrenabordnungen lautstark singend und rufend und dabei Bonbons und Präsentchen verteilend durch das nächtliche Herzkerschehausen.

Dank der günstigen Witterung säumten zahlreiche Besucher die Straße und der Durchmarsch wurde für Zugteilnehmer und Zaungäste ein wirklich tolles Erlebnis, zumal sich die Stimmung der einzelnen Gruppen immer wieder auf die Zuschauergruppen übertrug und die Kapellen für echte Fastnachtsatmosphäre sorgten. Teilnehmer waren die „Bedemer Hanmertli“ aus Bödigheim, die „Hüngemer Schleufer“ aus Hüngheim, die Keschicher Eichbomhärnle“ aus Oberkessach, die „Wulle-Wack“ aus Limbach, die „Heeschter Berkediebe“ aus Hainstadt, die „Morrehexe“ aus Buchen, die „Seggemer Schlotfeger“ aus Seckach, „Hossa“ aus Schefflenz, die „Rouschebercher Milchsäuli“ aus Rosenberg, Ran-zengarde, Bauernballett, Fanfarenzug und Narrengruppen aus Osterburken, die „Klingemänner“ aus Waldhausen, die „MerchemerBrogge“ausMerchingen, der Spielmannszug aus Lohrbach, die „Widdemor Schofböck“, die „Fugschlöcher“ aus Zimmern, die „Leiwischter Schlappen“ aus Leibenstadt, die „Aichelscher Schnaischittler“ aus Großeicholzheim, die „Steinzeittrommler“ aus Buchen sowie die „Trialfreunde-Schmiede“ aus Götzingen und last but not least natürlich die Musikkapelle aus Götzingen und die gastgebenden „Getzemer Narre“. Eine tolle Atmosphäre entwickelte sich in und vor der Festhalle, da dort die einzelnen Kapellen nochmals fleißig aufspielten und alle Register ihres Könnens zogen. So wurde auch die „After-Umzugs- Party“ für Akteure und Zuschauer zu einem wirklich tollen Erlebnis.